Expo Real beauftragt africon GmbH mit Analyse des nigerianischen Immobilien Markt

Die Leitmesse „Expo Real“ der Messe München hat africon GmbH damit beauftragt den nigerianischen Immobilienmarkt zu untersuchen. Dabei bestand der Auftrag in der Erhebung von Marktdaten, die Zusammenstellung von Kontakten und vor allem auch einer gemeinsamen Reise nach Nigeria wobei Entscheider aus dem Bereich Immobilien und Investition getroffen wurden. Zum zweiten Mal hat sich Expo Real dazu entschieden Sub Sahara Afrika in den Fokus zu stellen, denn mit einer wachsenden Mittelschicht und steigender Bevölkerung entsteht in Afrika ein interessanter Markt.

 

Die Expo Real bringt dieses Jahr wieder fast 40.000 Besucher aus der ganzen Welt zusammen um Trends und Informationen zum Thema Immobilien und Investment auszutauschen. Nigerianischen Unternehmen haben dabei vor allem die Chance erste Diskussionen zu Nigeria zu führen und Investoren und Entwickler zu treffen.

 

Expor Real Erik Expo Real Nigeria

Der Afrika-Experte – ISM-Alumnus Marc Zander hilft Unternehmen beim Markteintritt in Afrika

AIDS, Armut, Korruption – ganz klar, Afrika hat Probleme. Das vielleicht größte: die Vorurteile, die viele Europäer gegenüber Afrika hegen. Dabei gilt der afrikanische Kontinent aus wirtschaftlicher Perspektive als einer der größten Wachstumsmärkte der Welt. Dieses Potenzial zu erkennen und zu nutzen, ist das Ziel von ISM-Alumnus Marc Zander. Vor gut fünf Jahren hat er sich mit der heutigen africon GmbH selbstständig gemacht und berät Unternehmen, die auf dem afrikanischen Markt Fuß fassen wollen.

„Ich habe immer davon geträumt, ins Ausland zu gehen und eine Firma zu gründen“, erzählt der 38-Jährige. Den Traum von der weiten Welt hat sich der gelernte Diplom-Kaufmann direkt nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann erfüllt. Drei Jahre lang war er Büroleiter für MAN Ferrostaal in Nigerias Hauptstadt Abuja und als Vertriebsleiter im Bereich Aluminium- und Stahlwerkbau tätig. „Schon damals wurde ich immer wieder gefragt, wann der ideale Zeitpunkt für Geschäfte in Afrika ist, wie man den richtigen Partner findet und wie sich Risiken beim Markteintritt reduzieren lassen.“ Trotz Praktika bei einer Bank, in Indien und einem Autobauer in Deutschland – letztlich fand Marc Zander doch wieder zu Afrika zurück. „Es ist einfach toll, Wissen zu teilen, Menschen für diesen Kontinent zu begeistern und zu sehen, dass Kunden langfristig auf Basis meiner Empfehlungen Erfolg haben.“

Bis heute hat er 25 afrikanische Länder bereist und kann auf 17 Jahre Erfahrung zurückblicken. Mehr als 35 DAX, MDAX und mittelständische Kunden haben er und seine Kollegen bei ihrer Afrikastrategie unterstützt. Mittlerweile können sie sich auf ein Netzwerk von 50 externen Beratern und gut 300 Top-Level-Kontakten verlassen. „Das war am Anfang pures Netzwerken auf Konferenzen, LinkedIn und Geschäftsreisen in Afrika“, berichtet Zander. Heute bekommt er sogar Bewerbungen von Beratern aus Afrika, die gerne für africon tätig wären. „Wir brauchen immer wieder sehr spezielle Expertise aus Bereichen wie Konsumgüter, Automobil oder Infrastruktur. Inzwischen können wir fast jedes Projekt innerhalb von 48 Stunden mit dem richtigen Berater besetzen.“

Acht feste Mitarbeiter plus Praktikanten arbeiten von verschiedenen Standorten aus für africon. Marc Zander selbst lebt und arbeitet seit drei Jahren in Dubai – was auch der guten Fluganbindung nach Afrika geschuldet ist. „Es war wirklich spannend“, erinnert er sich an die Zeit, als er noch Einzelkämpfer war. „Ganz alleine im Büro zu sein war komplett neu für mich und die Kundenakquise ohne großen Namen gewöhnungsbedürftig. Mir fehlte der Austausch mit Kollegen oder auch einfach ein Kaffee auf dem Gang. Meinen ersten Kunden gewann ich, als ich auf der CeBIT einfach an jedem Stand von uns und Afrika erzählte.“

Mit dem bisherigen Wachstum ist Marc Zander zufrieden. Insbesondere die Tatsache, dass africon ohne Kredite und finanzielle Hilfe auskommt, macht ihn stolz. Wie ihm das gelungen ist? „Man braucht einen sehr langen Atem. Wichtig ist auch, dass man seine Nische ganz klar definiert und stets bei dem bleibt, was man sich vorgenommen hat.“ Das hat Marc Zander schon während seines Studiums der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der ISM getan, denn eigentlich wollte er gar nicht studieren. „Ich war immer der Meinung, das geht auch ohne“, schmunzelt er. „Heute kann ich behaupten, dass mir das Studium fundamentale Dinge mitgegeben hat, vor allem im Bereich Strategie, Marketing und International Management. Vielen Dank also an alle Professoren, die nie aufgegeben haben, mich durch den Hochschul-Dschungel zu führen.“

 

Artikel hier: http://www.ism.de/newsletterintern/afrika-experte

 

FPPE Kenya

FPPE Kenya

logo_ism300dpi

Folie des Monats Juli – Bankkarten in Nigeria

Die Folie des Monats Juli zeigt über 20% Wachstum bei Bankkarten in Nigeria. Aktuelle Zahlen belegen, dass der nigerianische Markt mehr als 42 Millionen Bankkarten hat, wobei fast 98% EC-Karten sind und nur 2% Kreditkarten. Verve, ein nigerianischer lokaler Anbieter hält dabei immer noch den größten Anteil wobei die Konkurrenz von Mastercard immer größer wird. in 2015 hat First Bank die meisten Karten in Zirkulation gefolgt von UBA und Ecobank.

Als africon sehen wir 3 Trends im Markt:

  1. Starke Vertriebs- und Marketingaktivitäten von China Union Pay mit dem Ziel 2016 die ersten Karten im Markt zu haben
  2. Mobile Zahlungslösungen im Aufschwung nachdem die Karte immer mehr zum „Commodity“ Produkt wird
  3. Wachsendes „Agent“ Netzwerk und damit Nachfrage nach neuen Lösungen

Seit mehr als 2 Jahren arbeitet africon GmbH für Kunden im Bereich Zahlungslösungen in Nigeria und steht gerne für Fragen unter info@africon.de zur Verfügung.