Zum dritten Mal hat africon die Ausschreibung des Ministeriums Rheinland-Pfalz zur Durchführung einer Delegationsreise in Subsahara Afrika gewonnen. Diesmal für Addis Abeba, Äthiopien.

Zum dritten Mal in Folge wurde die africon GmbH vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz unter Vertrag genommen um eine Delegationsreise zu organisieren. Nach Nairobi, Kenia im Jahr 2015, Dar es Salam, Tansania im Jahr 2016 ging es nun vom 27. bis 30. August 2017 nach Addis Abeba, Äthiopien.

Die Wirtschaftsdelegation unseres langjährigen Kundens, die von Herrn Dr. Richard Auernheimer geleitet wurde, bestand diesmal aus drei Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Produktschwerpunkten. Diese reichten von Futtermitteln für Nutztiere, über Chemikalien für Farben und Lacke bis hin zu Informations- und Kommunikationslösungen für Luftfahrt, Schifffahrt, öffentlichen Verkehr und öffentliche Sicherheit.

 

Am ersten Tag der Reise, einem Sonntag, hatte africon eine ausführliche Stadtrundfahrt organisiert um den Reisenden die historische und kulturelle Vielfalt Äthiopiens aufzuzeigen. Am Abend stieß dann noch Herr Stephan Wendt, 1. Sekretär & Leiter der Abteilung Wirtschaft und Kultur der deutschen Botschaft, zur Delegation dazu und rundete den Tag in einem der führenden Restaurants Addis Abebas, mit vielen Details und Informationen zum Wirtschaftsstandort Äthiopien ab.

Der Montag startete mit einem Workshop im Radison Blue Hotel, in dem die Delegation auch residierte. Zu diesem Workshop waren Vertreter führender äthiopischer Verbände, Organisationen und Ministerien eingeladen, wie z.B. „Chamber of Commerce“, „Ethiopian Investment Commission“ und eine führende, auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Anwaltskanzlei um Vorträge über ihre spezifischen Aufgaben und Angebote zum Thema „Doing Business in Ethiopia“ zu halten und alle Fragen der Delegation zu beantworten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, während welchem alle Delegierten nochmals die Chance hatten individuelle Gespräche mit den äthiopischen Workshop Teilnehmern zu führen, war der Nachmittag komplett reserviert für individuelle B2B Meetings. Alle B2B Meetings waren speziell auf die Interessen der Delegierten zugeschnitten, die im Vorhinein von africon spezifisch abgeklärt worden waren.

Den perfekten Abschluss dieses Tages bildete die Einladung der deutschen Botschafterin Brita Wagener zu einem Abendempfang in Ihrer Residenz. Der Wein des Empfangs wurde, wie schon bereits in den Jahren zuvor, großzügig vom Ministerium Rheinland-Pfalz gesponsert und fand großen Anklang unter den Anwesenden. Die Delegierten hatten bei ungezwungenen Gesprächen mit den anwesenden äthiopischen, deutschen und internationalen Wirtschaftsvertretern nochmals die Gelegenheit ihr Wissen und ihre Eindrücke von Äthiopien als möglichem Wirtschaftsstandort zu vertiefen.

Am Morgen des dritten Tages standen offizielle Besuche bei der „Chamber of Commerce“, „Ministry of Industry“ sowie „Ministry of Mining“ auf dem Programm.

Nach dem Mittagessen ging es in einer 45minütigen Fahrt raus aus Addis Abeba zu einer der vielen „Industrial Zones“ des Landes: Dem “Eastern Industry Zone Park”. Hier hatte sich der Manager der „Industrial Zone“ Zeit genommen um der Delegation eine Einführung in die Vorteile und die generellen Gegebenheiten seines Parks zu geben und der Delegation im Anschluss daran eine geführte Tour über das riesige Gelände zu geben. Auch konnte die Delegation zwei dort ansässige Unternehmen besuchen und deren Produktionsstätten besichtigen – einen chinesischen Hersteller von Keramik Kacheln sowie Unilever.

Am Mittwoch-Vormittag brach die Delegation dann zum Flughafen auf um ihre Reise nach Ruanda fort zu setzen.

Allen E-Mails die wir seit dem mit dem Ministerium und den Delegierten ausgetauscht haben, sowie allen direkten Gesprächen während der Reise, können wir deutlich entnehmen, dass wir nun zum dritten Mal die Erwartungen zu 100% erfüllt haben, die sowohl unser langjähriger Kunde das Ministerium als auch die Delegierten an die Reise hatten.

Alle Delegierten sind mit einem dicken Paket an neuem Wirtschaftswissen über Äthiopien sowie vielen wertvollen lokalen Kontakten nachhause gefahren. Dieses wertvolle „Paket“ hat die Reise für die Delegierten zu einem Erfolg gemacht – und das macht es zu einem Erfolg für uns als africon GmbH.

 

 

Marc Zander, Geschäftsführer von africon, präsentiert in Schweden auf dem MEA-Gipfel

Das Geschäft in der Nahöstlichen und Afrikanischen Region liefert Ergebnisse, wenn Sie die richtigen Informationen und Werkzeuge zur Hand haben. Marc Zander, Partner bei der africon GmbH sprach in Schweden zum Thema Aufbau von Distributionspartnern in Afrika.

Auf dem MEA-Gipfel erhielten Teilnehmer die Chance, sich direkt mit namhaften Führungskräften und Branchenexperten auszutauschen, die über umfangreiche Erfahrung in der Region verfügen. 

MEA-Gipfel ist die größte Wirtschaftsveranstaltung Schwedens, die auf die MEA-Region ausgerichtet ist und Einblicke, Werkzeuge und Hinweise liefert, wie die Markttransformation in der Region zukünftige Anforderungen an die Unternehmensinnovation stellen wird. Während den zwei Tagen in Stockholm hörten Teilnehmer Vorträge von weltberühmten Referenten, führten Podiumsdiskussionen und interaktiven Workshops mit Top-Führungskräften und Branchenexperten durch und trafen sich mit schätzungsweise 200 weiteren schwedischen Unternehmen.

 

Folie des Monats Juli – Investment Zeitraum Afrika

africon interviewte mehr als 130 Führungskräfte von Stahlunternehmen zwischen 2016-2017 um zu verstehen wie Entscheidungen für Industrieanlagen in Afrika getroffen werden. Dabei stellten wir fest, dass ein Hauptgrund gegen Europäische Anlagen das damit verbundene Langzeitrisiko ist, welches durch länger Rückzahlzeiträume entsteht. Ziel der Entscheider in Afrika ist es immer eine geringe Rückzahlzeit zu haben, sodass man für politische Risiken und andere Länderrisiken keine großen Zeiträume planen muss. Es stellte sich heraus, dass Firmen vor allem im Stahlbereich in Afrika Rückzahlzeiträume von 2-5 Jahren bevorzugen und nur selten mehr als 8-12 Jahre. Es ist somit Ziel sowohl die Kosten anzupassen wie auch Finanzierungselemente für afrikanische Firmen zu entwickeln.

Cédrick Lukusa ist Panel Teilnehmer beim 5. Africa Business Forum

Cédrick Lukusa, Principal bei africon nahm an dem 4. Africa Business Forum in Köln statt und teilte seine Erfahrung mit den angereisten deutschen Familienunternehmen. Dabei berichtete Cédrick Lukusa vor allem von den Chancen im Bereich Stahl in Afrika und dem vermehrten Interesse im Bereich Verpackung.

Das Forum brachte Regierungs-, Wirtschafts- und Finanzführer aus ganz Afrika und Deutschland / EU zusammen, um zu erkunden, wie die Arbeit bei der Suche und Nutzung von Geschäftsmöglichkeiten zusammenarbeiten kann.

Das Forum wurde in Partnerschaft mit dem Verband Deutscher Familienunternehmen BJU / ASU  und Afrika 2.0– organisiert.

Ziel war es, Geschäftspartnerschaften über Engagement und Geschäftsaustausch zwischen afrikanischen und deutschen / EU-Unternehmen zu etablieren. Dank der strategischen Unterstützung der Deutschen Handelskammer und des Bundesparlaments hat das Forum eine umfangreiche Präsenz, zu der auch die 4000 Mitglieder des Familienunternehmers gehören.

Das 5. Afrikanische Wirtschaftsforum wird Regierungs-, Wirtschafts- und Finanzführer aus der ganzen Welt nach Deutschland bringen, um zu erforschen, wie sie zusammenarbeiten können, um die Dynamik zu sichern und zu erhalten, um von dem afrikanischen Wachstum zu profitieren.