Folie des Monats (SOTM) Januar. Der Markt für Nutzfahrzeuge in Kenia

In den letzten Jahren hat africon eine Vielzahl von Projekten im Automotive Bereich umgesetzt. In einigen der Projekten ging es zum Beispiel darum, den Markt für Automobilkomponenten wie Filter, Zündkerzen u.ä. für Nutz- und Privatfahrzeuge zu analysieren. Insgesamt haben wir dabei mehr als hundert Interviews mit hochrangigen Branchenakteuren, Teilehändlern und Autohändlern in verschiedenen Ländern Afrikas durchgeführt.
In Ostafrika ist Kenia das Zentrum der Automobilindustrie. In den letzten zweieinhalb Jahren wurden dort rund 33.000 Nutzfahrzeuge verkauft. Leichte und mittelschwere LkW sind mit fast 11.000 Verkäufen das führende Segment. Obwohl der Sektor von der Coronavirus-Pandemie betroffen war, gibt es positive Anzeichen für eine Erholung. Die kenianischen Nutzfahrzeugmonteure haben ihre Produktion im Jahr 2020 möglicherweise sogar gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Darüber hinaus arbeiten die Regierung und verschiedene Interessengruppen weiterhin an positiven Anpassungen der Automobilpolitik. Der Sektor in Kenia bietet Raum für signifikantes Wachstum und eröffnet internationalen Unternehmen interessante Möglichkeiten.
Im Rahmen dieses speziellen Projekts konnte africon Markttransparenz, detaillierte Daten und strategische Empfehlungen für zukünftige Vertriebsanstrengungen in der Region bereitstellen.

 

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über die Möglichkeiten auf den afrikanischen Automobilmärkten erfahren möchten.

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Folie des Monats Oktober. Automobilbranche in Afrika

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Folie des Monats September. Der Markt für Erfrischungsgetränke in Kenia

Folie des Monats August. Stahlnachfrage in Afrika

 

 

Folie des Monats Juli. Die Zukunft des Independent Automotive Aftermarket in Afrika

africon präsentierte kürzlich in dem Webinar „Africa´s independent aftermarket (IAM)- a look at the current situation and future potential“, organisiert vom Team der Automechanika Dubai.

In einer Umfrage während des Webinars wurden 237 Teilnehmer aus 65 Ländern gefragt, ob die afrikanischen Automotive Aftermarkets in der Zeit nach COVID-19 eine wichtige Rolle für ihr Unternehmen spielen werden. Mehr als 70% der Teilnehmer antworteten mit „stimme voll und ganz zu“ oder „stimme zu“. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass es im Automotive Bereich ein großes Interesse an Afrika gibt. africon glaubt an den afrikanischen Kontinent. Mit unserem Motto“bridging potentials“ reduzieren wir kontinuierlich Kosten, Risiken und Zeit für Unternehmen aus dem Indepedent Aftermarket.

Das Webinar können Sie auch jetzt noch hier anschauen.

Sind Sie interessiert daran, mehr zu erfahren oder Ihre Afrika-Strategie mit uns zu besprechen? Kontaktieren Sie uns.

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Folie des Monats Juni. Konsumgüter in Afrika.

Folie des Monats Mai. Glasproduktion in Afrika

Folie des Monats April. Die Zuckerindustrie in Ostafrika.

Folie des Monats März. Seilproduktion in Afrika.

Folie des Monats Februar. Finanzierung in der Elfenbeinküste.

Folie des Monats Dezember. Automobilmarkt in Uganda

Der Automotive Aftermarket ist einer der interessantesten Märkte in Afrika – nicht nur für deutsche Firmen, sondern auch für Firmen anderer globaler “Autonationen”.  

Nichtsdestotrotz fällt es internationalen Firmen häufig schwer, sich in den lokalen Märkten zurecht zu finden. Das liegt vor allem an den enormen Unterschieden zwischen den afrikanischen Märkten und den Heimatmärkten vieler Firmen – wie aber auch sehr unterschiedlichen Märkten innerhalb Afrikas. Die typische “Route to Market” ist ein anschauliches Beispiel hierfür: Während Endkunden in westafrikanischen Märkten wie Nigeria Teile meistens selbst auf lokalen Märkten kaufen, kaufen Kunden in Ostafrika – wie hier in Uganda – häufig von den Werkstätten. Dieser kleine Unterschied sorgt für eine Verschiebung der Dynamik im Entscheidungsprozess für verschiedene Teilemarken. Globale Firmen müssen sich dieser Unterschiede bewusst sein, um die eigenen Marken effizient in lokalen Märkten zu positionieren.  

Folie des Monats Mai. Der Aftermarket für Nutzfahrzeuge in Südafrika

Südafrika, Afrikas am weitesten entwickeltes Land, stellt im Aftermarket im Automobilbereich eigene spezifische Chancen und Herausforderungen dar. Das Land ist eines der wenigen Länder in Afrika mit einer bestehenden Basis an starken lokalen Teileherstellern. Viele internationale Hersteller sind zudem schon vor langer Zeit in dem Land aktiv geworden. Einige betreiben mittlerweile eigene Büros und Lagerhäuser. Mit einer Flotte von über zehn Millionen Fahrzeugen besitzt das Land die zweitgrößte Flotte des Kontinents. Da die südafrikanische Wirtschaft in den vergangenen Jahren schwächer geworden ist, ist der dortige Teilemarkt relativ wettbewerbsintensiv geworden.

Südafrika hat bereits vorhandenes Marktvolumen und noch viel Raum für zukünftiges Wachstum, weshalb sich interessante Möglichkeiten für Firmen aus aller Welt bieten.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten für „Indepent Aftermarkets“ Afrikas erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an. 

Automotive parts import Sub-Saharan Africa.

Folie des Monats Februar. Importe von Autoteilen in Subsahara-Afrika

Automotive parts import Sub-Saharan Africa. Lassen Sie uns auf den Automobilmarkt südlich der Sahara schauen, welcher sich hauptsächlich auf drei Kfz-Serviceteile fokussiert, nämlich Filter (bestehend aus Luftfiltern für Verbrennungsmotoren sowie Öl- oder Benzinfilter für Verbrennungsmotoren), Zündkerzen und Bremsenteile. Der Gesamtimportwert dieser Autoteile in Subsahara-Afrika betrug im Jahr 2017 753 Millionen US-Dollar. Bremsteile verzeichneten den höchsten Importwert im Wert von 388 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 52% des gesamten Importwerts der drei ausgewählten Autoteile. Zündkerzen waren die geringsten Importe im Wert von 58 Millionen US-Dollar.

Basierend auf unserer Analyse der verfügbaren Daten über Importe von Automobilteilen in Afrika südlich der Sahara stellten wir fest, dass Südafrika, Nigeria, Angola, Kenia und Ghana die fünf wichtigsten Importeure von Filtern, Zündkerzen und Bremssteckern in Afrika südlich der Sahara waren. Im Jahr 2017 war Südafrika der größte Markt. 47% dieser Importe von Kraftfahrzeugteilen beliefen sich auf 355 Millionen US-Dollar. Ghana, der fünftgrößte Markt, erreichte 21 Millionen US-Dollar.

Die wichtigsten Exportpartner waren China, Deutschland, Südafrika, Belgien und die USA. Die Daten aus dem Jahr 2007 zeigen jedoch, dass Deutschland bis 2013 der größte Exporteur dieser Autoteile in die Region Subsahara-Afrika war, als China den größten Exporteur in die Region übernahm. Bremsteile waren auch die größten Exporte (aus den drei Teilen) aus China und Deutschland, während Filter die
größten Exporte aus Südafrika, Belgien und den USA waren.

SOTM. January

Folie des Monats Januar. Der Markt für Autoersatzteile in Nigeria

SOTM. January

Die nigerianische Automobilindustrie scheint ein interessanter Markt zu sein, da unsere Marktforschungsstudien zeigen, dass die Marktgröße 4,4 Mrd. USD oder mehr beträgt. Die Gesamtzahl der Fahrzeuge, die in Nigeria im Einsatz sind, wird derzeit auf 12,7 Mio. geschätzt. Nigerianische Autofahrer geben durchschnittlich 350 USD für Kfz-Teile pro Jahr aus. Interviews mit verschiedenen Kfz-Experten in Nigeria bestätigten auch, dass der Markt für Ersatzteile den größten Anteil am Markt für Kfz-Teile ausmacht.

Motorrad im Einsatz

Folie des Monats April. Motorrad im Einsatz in Ägypten

Motorrad im Einsatz
Die Folie des Monats bietet Einblicke in Produktgruppen von Montageanlagen, Motorenfiltern imd Zündkerzen bis hin zu Ersatzteilen im Allgemeinen in Ländern wie Nigeria im Westen, Kenia und Tansania im Osten, Ägypten im Norden und Südafrika im Süden. Die Einblicke decken dabei die Bereiche Fahrzeuge in Betrieb (VIO), Ersatzteilmärkte, lokale Fahrzeugmontageprojekte und Schlüsseldistributionsunternehmen ab. Unternehmen wie BOSCH, Denso, NGK, Hengst, MANN-FILTER, Mahle und andere sind dabei berücksichtigt.

Folie des Monats Oktober. Automobilbranche in Afrika


In den letzten 3 Jahren hat africon umfassende Marktrecherchen in der Automobilbranche in Afrika durchgeführt. Hierzu wurde 2017 eine genaue Analyse des Marktes für Filtrierungssysteme in der Branche durchgeführt.

Während des Projekts wurden 60 Akteure auf der höchsten Unternehmensführungsebene wichtiger Firmen, sowie Automobilhändler, führende Vertriebshändler, über 300 Konsumenten, 70 Werkstätten und 100 Einzelteilhändler in Kenia und Tansania befragt.

Hinsichtlich der in Betrieb befindlichen Fahrzeuge (VIO), gehören Kenia und Tansania zu den Ländern mit der höchsten Anzahl an VIOs in Sub-Sahara Afrika. Durch die schnell wachsende lokale Fertigungsindustrie ist es Kenias Ziel geworden, der führende Markt in der Automobilbranche in Ostafrika zu sein. Dies deutet auf eine wachsende lokale Ersatzteilindustrie hin, die von Ersatzbatterien bis hin zu Ersatzreifen variiert. Ebenso kann von einer vielversprechenden Entwicklung in der Automobilbranche in Tansania ausgegangen werden, wo schon einige Einzelteilhändler erfolgreich operieren, sowie seit neuem eine Fließbandproduktion für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge entstanden ist.

Zusätzlich zu den Aktivitäten in Kenia und Tansania ist africon auch auf dem nigerianischen Markt tätig. Mit den neuen Einblicken des kenianischen und tansanischen Markts von 2017, geht africon von einem maßgeblichen Wachstum der Automobilbranche in Afrika aus.

 

Folie des Monats Juni. Automobilindustrie in Kenia und Nigeria


In zwei verschiedenen Projekten im Bereich Automobilindustrie hat africon sowohl in Nigeria, als auch in Kenia 65 Interviews mit lokalen Produzenten von Autos, “Assemblern” von Bussen und Werkstätten durchgeführt. Ziel war es, den Prozess von Reparaturen der Frontscheiben in Afrika zu verstehen und daraus eine Markteintrittsstrategie für einen führenden Hersteller von Klebstoffen zu entwickeln.

Die Interviews zeigten, dass in Nigeria ca. 12,5 Millionen Fahrzeuge im Markt sind, in Kenia 1,4 Millionen. Das ist natürlich auf die Bevölkerung in Nigeria und Kenia zurückzuführen, hat aber auch stark mit entsprechenden Gesetzen im Land zu tun.

Weiterhin konnte erhoben werden, dass ca. 75% aller Fahrzeuge in Kenia und fast 80% der Fahrzeuge in Nigeria Gebrauchtwagen sind. Das spricht für ein großes Potential im Bereich „independent after market“ wo Produkte wie Klebstoffe, Farben, Filter und andere benötigt werden.

Folie des Monats April. Zündkerzen in Nigeria


Im Rahmen eines Projektes im Bereich Automotive hatte africon die Möglichkeit, über 50 Experten zu befragen und fand heraus, dass der nigerianische independent aftermarket hauptsächlich von Fälschungen dominiert wird. Ein Beispiel hierfür ist der Zündkerzenmarkt. Der Anteil der Fälschungen lag  2015 bei 65%, 2016 erhöhte sich die Anzahl der gefälschten Produkte nochmals um fast 15% auf 80%. Laut eines Experten in Westafrika haben chinesische Produzenten die Qualität der Fälschungen reduziert, um sich an die niedrigere Kaufkraft der nigerianischen Kunden anzupassen. Der aktuelle Marktführer ist das japanische Unternehmen NGK.