Plastic in Nigeria

Folie des Monats März. Plastikverbot in Subsahara-Afrika

Plastic in Nigeria

Das Ergebnis der Analyse aller Interviews und Daten ist eindeutig: Der Plastik (Verpackungs-) Markt in Nigeria ist ziemlich lebhaft und schnell wachsend. Allerdings ist der Markt enorm kostenorientiert. Der Wettbewerb gestaltet sich fast ausschließlich über den Preis: Je billiger ein Produkt, desto höher die Verkaufszahlen. Da der Großteil der Verbraucher ein nur geringes Interesse an Qualität, dafür allerdings ein sehr großes Interesse an günstigen Produkten hat, scheuen die meisten Hersteller davor zurück, ihre Produkte teurer zu machen, und sei es nur um einen Bruchteil.

Gleichzeitig bildet sich jedoch bereits ein Wandel für die Zukunft ab. Die Mittel- und Oberschicht wächst kontinuierlich und mit ihr das Bewusstsein für Qualitätsprodukte.

Jedes qualitativ und preislich höherwertige Unternehmen, das vorhat, in den nigerianischen Markt einzutreten, wird sich eine klare Marketingstrategie überlegen müssen, um ihr Produkt und dessen Vorteile im Markt bekannt zu machen und das vorhandene Marktpotential zu erschließen. Sowohl Endkunden, als auch Hersteller benötigen Trainings bezüglich der Produkte.

Folie des Monats Dezember. Wasserindustrie in Subsahara-Afrika


Der Anteil der Investitionen im Wassersektor in Subsahara-Afrika ist mit 9,7% im Vergleich zu anderen Infrastruktursektorfinanzierungen gemäß dem Infrastrukturkonsortium für Afrika (2016) relativ gering. Der Zugang zu Wasser in der Region beträgt 40% (World Bank 2017). Laut einem UN-Mandat zur Wasserwirtschaft (2017) verschlechtert industrielles Abwasser die Wasserqualität, dies wirkt sich auf die Biodiversität in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten aus, die dadurch zu etwa einem Drittel in dieser Region verringert wird. Dies alles erschwert Afrikas Entwicklungsbemühungen, sowohl Industrialisierung als auch Nachhaltigkeit zu erreichen.

In erster Linie kann eine Kombination aus Wassertechnologien und Investitionen einen Großteil der stagnierenden Bemühungen Afrikas verbessern, die vor allem vom privaten Sektor vorangetrieben werden.

africon untersuchte, welche zusätzlichen Bemühungen nötig sind um mehr Technologieanbieter für den Markteintritt zu gewinnen. Unsere Ergebnisse zeigen auf, dass Länder mit technischen Kapazitäten und einer Umweltgesetzgebung ein günstiges Umfeld für Wassertechnologien darstellen. Länder mit Wasserknappheit in Verbindung mit hoher Industrietätigkeit und vorhandenen Investitionstrends zeigten deutliche Signale für eine starke Nachfrage nach Wassertechnologie Lösungen.

Als Ergebnis unserer Marktanalyse waren die Top-5-Länder: Südafrika, Nigeria, Kenia, Ghana und Äthiopien.