SOTM Mai – Der aftermarket für nutzfahrzeuge in Südafrika

Ende 2018 wurde africon mit einem Projekt im Independent Aftermarket (IAM) für Nutzfahrzeuge in Südafrika beauftragt. Ziel des Projektes war es, geeignete potentielle Partner zu identifizieren. Diese Partner sollten nicht nur über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, sondern auch ernstes Interesse an einer Zusammenarbeit mit unserem Kunden haben. Während dieses Projektes untersuchten wir die lokalen Distributionsstrukturen vieler internationaler aftermarket Marken wie ZF, Mahle und Mann+Hummel.

Südafrika, Afrikas am weitesten entwickelter Markt, zeigte dabei sein eigenes Profil, mit eigenen Möglichkeiten und Herausforderungen. Das Land ist eines der wenigen in Afrika mit einer bestehnden Basis an zum Teil starken lokalen Teileherstellern. Viele internationale Hersteller sind zudem schon vor langer Zeit in dem Land aktiv geworden. Einige betreiben mittlerweile eigene Büros und Lagerhäuser. Mit einer Flotte von über zehn millionen Fahrzeugen besitzt das Land die zweitgrößte Flotte des Kontinents. Diese Flotte ist allerdings in den vergangenen Jahren nur sehr langsam gewachsen. Zusammen mit der generell schwachen Leistung der südafrikanischen Wirtschaft über die letzten Jahre, ist der dortige Teilemarkt relativ wettbewerbsintensiv geworden.

Nichtsdestotrotz gelang es africon geeignete Lücken für einen Markeintritt des Kunden zu identifizieren um so Zugang zu Afrikas größtem Markt für Premiumteile zu gewähren. Trotz der bereits signifikanten Marktvolumina bietet Südafrika potentiell noch viel Raum für zukünftiges Wachstum.  Es bieten sich dabei interessante Möglichkeiten für Firmen aus aller Welt.

Wenn Sie mehr über die (unabhängigen) Ersatzteilmärkte / die „Indepent Aftermarkets“ Afrikas erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an.