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Folie des Monats Mai. Der Aftermarket für Nutzfahrzeuge in Südafrika

Südafrika, Afrikas am weitesten entwickeltes Land, stellt im Aftermarket im Automobilbereich eigene spezifische Chancen und Herausforderungen dar. Das Land ist eines der wenigen Länder in Afrika mit einer bestehenden Basis an starken lokalen Teileherstellern. Viele internationale Hersteller sind zudem schon vor langer Zeit in dem Land aktiv geworden. Einige betreiben mittlerweile eigene Büros und Lagerhäuser. Mit einer Flotte von über zehn Millionen Fahrzeugen besitzt das Land die zweitgrößte Flotte des Kontinents. Da die südafrikanische Wirtschaft in den vergangenen Jahren schwächer geworden ist, ist der dortige Teilemarkt relativ wettbewerbsintensiv geworden.

Südafrika hat bereits vorhandenes Marktvolumen und noch viel Raum für zukünftiges Wachstum, weshalb sich interessante Möglichkeiten für Firmen aus aller Welt bieten.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten für „Indepent Aftermarkets“ Afrikas erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an. 

Wolk After Sales Experts und africon schließen sich für Afrika zusammen

Die beiden Beratungsunternehmen sind führend in ihren jeweiligen Bereichen, im weltweiten Automotive Aftersales Geschäft und im Geschäftsumfeld südlich der Sahara. Gemeinsam können Wolk und africon Kunden auf dem gesamten Kontinent umfassend informieren und beraten.
Seit dem Beginn seiner Tätigkeit im Jahr 1994 hat sich Wolk After Sales Experts zu einem Beratungsunternehmen entwickelt, das sowohl Fahrzeugherstellern als auch unabhängigen Marktteilnehmern im Aftermarket bekannt ist. Dank eines sorgfältig aufgebauten Netzwerks von Partnern in ganz Europa beobachtet Wolk die Automobilmärkte in 35 Ländern – von Portugal bis Russland und von Norwegen bis zur Türkei.

In einer Weltwirtschaft brauchen unsere Kunden nicht nur in Europa Unterstützung, sondern auch in den anderen Märkten. Durch die Zusammenarbeit mit africon können wir Daten aus Afrika südlich der Sahara in unsere After-Sales-Access Datenbank einbeziehen. Dies wird für jedes Automobilunternehmen, das sein Vertriebsnetz in Afrika aufbauen oder verbessern will, von großem Nutzen sein“, erklärt Zoran Nikolic, Geschäftsführer von Wolk After Sales Experts.

Africon wurde 2011 in Deutschland gegründet und hat derzeit Niederlassungen in Nigeria, Kenia, Tansania und Südafrika. Das Unternehmen beschäftigt ein Team aus 7 Nationalitäten mit mehr als 10 lokalen Sprachen und einem Netzwerk von mehr als 50 Beratern in der afrikanischen Region. In den letzten 5 Jahren hat africon mehr als 20 Automobilprojekte in Afrika durchgeführt.

Die afrikanischen Automobilmärkte sind in den letzten Jahren um mehr als 6% gewachsen und bieten operativen Unternehmen große Chancen. Nach verschiedenen unabhängigen Aftermarket-Projekten in Afrika konnte africon bedeutende Daten und Know-how auf afrikanischen Märkten wie Nigeria und Kenia erwerben, die wir dem exzellenten Netzwerk der Wolk-After-Sales-Experten gerne anbieten“, erklärt Marc-Peter Zander, CEO & Partner von africon GmbH.

Herr Zander wird auch auf dem Aftermarket Forum 2019: „Going global! ein Hauptredner sein. Es ist eine Veranstaltung der Automobilbranche auf höchstem Niveau, die am 17. April in Frankfurt am Main, Deutschland, stattfindet und von Wolk After Sales Experts organisiert wird. Die diesjährige Ausgabe konzentriert sich auf Momentaufnahmen aus verschiedenen Regionen der Welt, und Afrika wird vom Vertreter von africon vorgestellt.

Im täglichen Geschäftsbetrieb werden Wolk After Sales Experts und africon Kunden exklusiv Marktforschungs-, Market Intelligence- und Beratungsprojekte in afrikanischen Ländern anbieten.

Automotive parts import Sub-Saharan Africa.

Folie des Monats Februar. Importe von Autoteilen in Subsahara-Afrika

Automotive parts import Sub-Saharan Africa. Lassen Sie uns auf den Automobilmarkt südlich der Sahara schauen, welcher sich hauptsächlich auf drei Kfz-Serviceteile fokussiert, nämlich Filter (bestehend aus Luftfiltern für Verbrennungsmotoren sowie Öl- oder Benzinfilter für Verbrennungsmotoren), Zündkerzen und Bremsenteile. Der Gesamtimportwert dieser Autoteile in Subsahara-Afrika betrug im Jahr 2017 753 Millionen US-Dollar. Bremsteile verzeichneten den höchsten Importwert im Wert von 388 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 52% des gesamten Importwerts der drei ausgewählten Autoteile. Zündkerzen waren die geringsten Importe im Wert von 58 Millionen US-Dollar.

Basierend auf unserer Analyse der verfügbaren Daten über Importe von Automobilteilen in Afrika südlich der Sahara stellten wir fest, dass Südafrika, Nigeria, Angola, Kenia und Ghana die fünf wichtigsten Importeure von Filtern, Zündkerzen und Bremssteckern in Afrika südlich der Sahara waren. Im Jahr 2017 war Südafrika der größte Markt. 47% dieser Importe von Kraftfahrzeugteilen beliefen sich auf 355 Millionen US-Dollar. Ghana, der fünftgrößte Markt, erreichte 21 Millionen US-Dollar.

Die wichtigsten Exportpartner waren China, Deutschland, Südafrika, Belgien und die USA. Die Daten aus dem Jahr 2007 zeigen jedoch, dass Deutschland bis 2013 der größte Exporteur dieser Autoteile in die Region Subsahara-Afrika war, als China den größten Exporteur in die Region übernahm. Bremsteile waren auch die größten Exporte (aus den drei Teilen) aus China und Deutschland, während Filter die
größten Exporte aus Südafrika, Belgien und den USA waren.

africon erhält mehrere Aufträge im Bereich Automobil – Independent Aftermarket

In den letzten Jahren haben immer mehr Automobilunternehmen zunehmendes Interesse an Afrika gezeigt. Auch wenn OEMs wie VW und Nissan mit ihrer Ankündigung, Montagewerke in Afrika zu errichten, die Nachrichten dominiert haben, liegt das größte unmittelbare Geschäftspotenzial im Automobilbereich woanders: im Automotive Aftermarket.

Mit mehr als 12 Millionen Fahrzeugen auf den Straßen in Nigeria, mehr als 6 Millionen in Ägypten und fast 2 Millionen in Kenia werden immer mehr Autoteile in Afrika verkauft. Die größte Herausforderung vor allem für globale Marktführer der Aftermarket-Branche aus Europa und Japansind die großen Datenmengen, die benötigt werden, um den Umsatz effizient und effektiv zu steigern. Während die Datenverfügbarkeit in Afrika ein großes Problem darstellt, ist es africon erfolgreich gelungen, diese Lücke zu schließen und Aftermarket-Unternehmen aus aller Welt und in verschiedenen Produktsegmenten bei ihrer Afrika-Strategie zu unterstützen.  Unter anderem belieferte africon Unternehmen mit Angaben zur Marktgröße, zu den eingesetzten Fahrzeugen, zu geeigneten Importpartner und sogar zu Einzeldaten bestimmter Teilenummern. Für die kommenden Jahre hat africon einen verstärkten Fokus auf die Branche gelegt und erwartet, dass mehr Unternehmen den aktuellen Early Movers auf den Kontinent folgen werden.

Folie des Monats April. Zündkerzen in Nigeria


Im Rahmen eines Projektes im Bereich Automotive hatte africon die Möglichkeit, über 50 Experten zu befragen und fand heraus, dass der nigerianische independent aftermarket hauptsächlich von Fälschungen dominiert wird. Ein Beispiel hierfür ist der Zündkerzenmarkt. Der Anteil der Fälschungen lag  2015 bei 65%, 2016 erhöhte sich die Anzahl der gefälschten Produkte nochmals um fast 15% auf 80%. Laut eines Experten in Westafrika haben chinesische Produzenten die Qualität der Fälschungen reduziert, um sich an die niedrigere Kaufkraft der nigerianischen Kunden anzupassen. Der aktuelle Marktführer ist das japanische Unternehmen NGK.

Folie des Monats Dezember. Traktorenmarken in Nigeria


Die Folie des Monats Dezember illustriert die Marktanteile verschiedener Traktorenmarken in Nigeria welche während eines großen Projekts für die Filterindustrie erhoben wurde. Der Marktführer ist New Holland mit rund 20% der im Land befindlichen Maschinen, gefolgt von John Deere und Mahindra. Unterschiedliche chinesische Traktoren belegen ebenfalls einen großen Marktanteil von rund 20% welche teilweise lokal in SKD Produktion hergestellt werden. Als africon erwarten wir weiterhin wachsende Märkte für Traktorenhersteller, da die verschiedenen Programme der Regierung in Nigeria sowohl zu mehr lokaler Produktion als auch Importen führen werden.

africon erstellt Studie für 4. Deutsch-Afrikanische Wirtschaftsforum

Spätestens seit der Jahrtausendwende befindet sich das Bild Afrikas, des vormaligen ‚Kontinents der Kriege und Katastrophen‘, in einem radikalen Wandel.